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Inkassounternehmen sind Partner der Wirtschaft
Inkasso ist ein Wirtschaftszweig mit großer Tradition. Bereits 1872 öffnete das erste „Auskunfts- und Kontrollbureau“ seine Pforten. Als Partner der Wirtschaft realisieren die Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. zahlungsgestörte Forderungen im außergerichtlichen Inkasso. Sie bieten ihren Auftraggebern umfangreiche Beratungsleistungen, die den weiteren positiven Geschäftskontakt mit dem jeweiligen Schuldner sicherstellen sollen. Als erfahrene Dienstleister im Forderungsmanagement helfen sie Unternehmen, ihre Liquidität zu sichern und so im Wettbewerb zu bestehen.
Seit 1956 vertritt der BDIU die Interessen der Inkassobranche gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik. Heute gehören dem BDIU circa 600 Inkassounternehmen an. BDIU-Mitgliedsunternehmen führen pro Jahr über vier Milliarden Euro dem Wirtschaftskreislauf wieder zu. Gemeinsam haben sie eine Marktabdeckung von über 90 Prozent. BDIU-Unternehmen halten insgesamt Forderungen von über 22 Milliarden Euro.
Aktuelle Pressemeldungen
Herbstumfrage 2009 der Inkassounternehmen
Berlin, 29. Oktober 2009 – Der Konjunktureinbruch drückt massiv die Zahlungsmoral. In der traditionellen Herbstumfrage unter den 540 Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) berichten jetzt 96 Prozent der Teilnehmer, dass das Zahlungsverhalten aktuell genauso schlecht oder sogar noch schlechter ist als im Frühjahr. Nur 4 Prozent der Inkassounternehmen melden eine Besserung. „Der historisch beispiellose Rückgang der Wirtschaftsleistung hat die Liquidität von Unternehmen und Verbrauchern deutlich geschmälert“, so BDIU-Präsident Wolfgang Spitz am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. „Die Folgen bekommen die Gläubiger erst jetzt massiv zu spüren, und das Schlimmste steht eher noch bevor. Unsere Mitgliedsunternehmen spüren diese Entwicklung unmittelbar – wie ein Seismograf.“ [mehr]
Personalie: Andreas Aumüller neu im Board des europäischen Inkassodachverbandes FENCA
Berlin/Prag, 8. Oktober 2009 – Andreas Aumüller ist neues Mitglied im Board der Federation of European National Collection Associations (FENCA). Die Generalversammlung der FENCA wählte den 55-jährigen Unternehmer jetzt in Prag. [mehr]
